Zehn Minuten beträgt der Zeitunterschied zwischen Flugzeug- und Bahnreise nach Brüssel!
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… beträgt der Zeitunterschied zwischen Flugzeug- und Bahnreise nach Brüssel!

„Das Flugzeug ist das mit weitem Abstand umweltschädlichste aller Verkehrsmittel.“ *

Seit dem 30.März bietet die Lufthansa AG einen stündlichen Shuttle Service von Frankfurt am Main nach Brüssel an. Die Stadtmitte von Brüssel kann mit dem Zug vom Frankfurter Hauptbahnhof ohne Sicherheitskontrollen mehrfach täglich in 3 Stunden erreicht werden.

Handeln Sie nachhaltig!
Reisen Sie umweltbewusst und clever!
Vermeiden Sie Kurzstreckenflüge!

Ihre Initiative gegen Fluglärm Mainz e.V.

* Umweltbundesamt (www.uba.de) - Klimawirksamkeit des Flugverkehrs April 2012

Lärmkarte www.dfld.de

Die Pressemitteilung zur Aktion finden Sie hier.

Hier finden Sie das Muster des Aktions-Anschreibens an 400 Firmen und die Abgeordneten des Bundestages und der Landtage in Hessen und Rheinland-Pfalz am Beispiel der Bundesumweltministerin.

Vergleich der Verkehrsmittel
Klimawirkung des Flugverkehrs
Online Ticket Portale für Bahn Reisen innerhalb der EU:

Kurzstreckenflüge auf das umweltfreundliche Verkehrsmittel Bahn verlagern – Spanien macht es vor!

In Spanien reformierte das spanische Ministerium für Infrastruktur im Jahr 2013 das Preissystem des Hochgeschwindigkeits Zuges AVE. Der mittlere Fahrpreis in der „Turista“-Klasse wurde um 27,5%. gesenkt. Laut El Mundo verzeichnete der AVE so ein Fahrgastplus in Höhe von 2,8 Mio. im vergangenen Jahr (+23,7%) und transportiere somit insgesamt 14,9 Mio. Menschen. Durch die Preissenkungen stieg die Nutzung der Züge um 22% während im gleichen Zeitraum eine Rückgang im innerspanischen Flugverkehr um 7,3% zu verzeichen war.

Quellen:

Feedback zur Aktion

Am 09.04.2014 (eine Woche nach Erhalt das Aufrufs "Zehn Minuten - Vermeiden Sie Kurzstreckenflüge")stellte die Bundestagsfraktion "Die Linke"eine kleine Anfrage im deutschen Bundestag. "Potential der Verlagerung von Flügen auf die Bahn am Flughafen Frankfurt am Main" http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/011/1801133.pdf

Auszug (Punkt 2)

Anfrage der Bundestagsfraktion "Die Linke" Wie viele der Passagierflüge von und zum Flughafen Frankfurt am Main fanden jeweils in den Jahren 2012 und 2013 von und zu Zielen statt, die mit der Bahn ab Frankfurt am Main Hauptbahnhof schon jetzt in höchstens vier Stunden erreichbar sind, und wie viele waren in höchstens sechs Stunden erreichbar?

Antwort der Bundesregierung:

Im Jahr 2012 fanden 66872 Passagierflüge vom und zum Flughafen Frankfurt am Main von und zu Zielen statt, die mit der Bahn ab Frankfurt am Main Hauptbahnhof in höchstens vier Stunden erreichbar sind. Im Jahr 2013 waren es 66268 Passagierflüge. Im Jahr 2012 fanden 128635 Passagierflüge vom und zum Flughafen Frankfurt am Main von und zu Zielen statt, die mit der Bahn ab Frankfurt am Main Hauptbahnhof in höchstens sechs Stunden erreichbar sind. Im Jahr 2013 waren es 126272 Passagierflüge

Die vollständige Antwort der Bundesregierung finden Sie hier:

Aus dem "Bericht der Bundesregierung an den Deutschen Bundestag über die Auswirkungen der Einführung des Luftverkehrsteuergesetzes auf den Luftverkehrssektor und die Entwicklung der Steuereinnahmen aus der Luftverkehrsteuer".

7. Zusammenfassung

Die ökologische Wirkung der Luftverkehrsteuer steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Entwicklung der Passagierzahlen und Flugbewegungen. Da nach Einführung der Luftverkehrsteuer diesbezüglich weder ein Rückgang noch eine einschneidende Dämpfung des nach wie vor ansteigenden Flugverkehrs in Deutschland stattgefunden hat, sind positive ökologischen Auswirkungen in dem Umfang der Dämpfung der Passagierwachstums eingetreten.

Auf das in 2011 um +4,8 Prozent gewachsene Passagieraufkommen hat die Luftverkehrsteuer nur dämpfend im Umfang von zusätzlichen bis zu rd. 2 Millionen Passagierabflügen von deutschen Flughäfen gewirkt (etwa 1,1 Prozent des deutschen Gesamtflugaufkommens in 2011). Hiervon sind wiederum rd. 750 000 Passagiere auf ausländische Flughäfen ausgewichen, so dass es im Ergebnis diesbezüglich zu keiner Reduktion von CO2-Emissionen gekommen ist. Unter Berücksichtigung der CO2-Emissionen von alternativen Verkehrsträgern, auf die anstatt des Luftverkehrs zurückgegriffen worden ist, hat die Luftver-kehrsteuer im Jahr 2011 immerhin noch zu einer Reduktion von CO2-Emissionen in Höhe von 0,21 Mio. t geführt. Dies entspricht rd. 0,6 Prozent der gesamten CO2-Emissionen des deutschen Luftverkehrs im Jahr 2011.

In einer entsprechenden Prozenthöhe dürfte das Hinzuwachsen zusätzlicher Lärm- und Schadstoffemissionen ausgehend vom Luftverkehr verhindert worden sein. Weiterhin konnten aufgrund der Einführung der Luftverkehrsteuer die externen Kosten für die vom deutschen Luftverkehr ausgehenden Umweltschäden um rd. 60 Mio. Euro gemindert werden.

Um die ökologische Lenkungswirkung der Luftverkehrsteuer zu verstärken, bedarf es – wie auch bei der Verbändebeteiligung von Umweltverbänden gefordert – vor allem einer deutlichen Anhebung der Steuersätze. Außerdem könnte eine weitergehende Differenzierung sowohl hinsichtlich der Distanzklassen als auch der Umweltaspekte zusätzliche Vorteile erbringen.

Die vollständige Bericht der Bundesregierung finden Sie hier: Auswirkungen der Einführung des Luftverkehrsteuergesetzes.pdf

Informationen und Berichte zum Thema

"Die subventionierte Umweltsau" Artikel aus der Zeit "Das Flugzeug ist das mit Abstand umweltschädlichste Verkehrsmittel – und wird dennoch mit steuerfreiem Kerosin subventioniert. Industrievertreter jammern trotzdem" http://www.zeit.de/mobilitaet/2014-06/luftfahrt-subventionen-flugzeug

Für weitere Informationen zum Thema klicken Sie auf die Logos der Bürger Initiativen

Für Flörsheim e.V.  BI Flörsheim-Hochheim Lebenswertes Mainz Gegenwind 2011 Rhein Main e.V.
Initiative gegen Fluglärm in Rheinhessen e.V. Initiative gegen Fluglärm Mainz Plane Stupid Rhein-Main
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